Gremien:
Aeroballistic Range Association (ARA)
Der Lehrstuhl für Raumfahrttechnik ist seit 1973 ordentliches Mitglied
bei der internationalen Vereinigung „Aeroballistic Range Association
(ARA). Die ARA selbst wurde bereits 1961 gegründet und ist eine technische
Vereinigung, deren Mitglieder aus Entwicklungs- und Forschungseinrichtungen
besteht, die sich im weitesten Sinne mit der Hochgeschwindigkeitsbeschleunigung
befassen. Die ARA dient als Plattform für Einrichtungen, die in ihren
Versuchsanlagen die unterschiedlichsten Beschleuniger einsetzen. Seit ihrer
Gründung wuchs die Zahl der Mitglieder sehr rasch und besteht z. Zt.
aus 51 Mitgliedern aus 16 Ländern (z.B. USA, Japan, Deutschland, Frankreich,
Israel, Südafrika). Es finden jährliche Treffen statt, auf denen
die Mitglieder Informationen und Erfahrungen austauschen. Die wissenschaftlichen
und technischen Vorträge umfassen dabei folgende Bereiche:
> Betrieb und Instrumentierung von ballistischen Testanlagen
> Entwicklung und Bau von Forschungsbeschleunigern
> Innen- und Außenballistik
> Kurzzeit- und Schockphysik
> Hochgeschwindigkeitsdiagnostik
> Computersimulation
In den Jahren 1992 und 1993 hatte der Lehrstuhl für Raumfahrttechnik
die Präsidentschaft (Prof. Igenbergs) der Vereinigung inne; im Jahre
1993 fand der jährliche Mitgliederkongress an der Technischen Universität
statt.
Weitere Informationen zur ARA finden sich hier.
European Electromagnetic Launch Society (EEMLS)
Der Lehrstuhl für Raumfahrttechnik ist seit 1990 ordentliches Mitglied
der European Electromagnetic Launch Society (EEMLS). Diese Vereinigung
wurde 1988 am „Prins Maurits Laboratorium“ in Delft/NL gegründet,
um ein Forum für Forschungseinrichtungen zu schaffen, die auf dem Gebiet
der elektrischen Beschleunigung arbeiten. Die Mitglieder kommen aus staatliche
Organisationen (Universitäten, Forschungseinrichtungen), und der Industrie.
Jährliche Mitgliedertreffen mit internen Vorträgen dienen zum Gedanken-
und Informationsaustausch.
Gesellschaft für Systems Engineering e.V. (GfSE)
Die GfSE fördert Wissenschaft und Bildung im
Bereich des Systems Engineering in Industrie,
Forschung und Lehre. Sie fühlt sich der
Gemeinnützigkeit verpflichtet.
Die GfSE partizipiert an den Aktivitäten von INCOSE auf europäischer
und internationaler Ebene. Sie offeriert darüber hinaus ein deutschsprachiges
Dienstleistungsangebot zum Thema Systems Engineering.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der GfSE.
International Council on Systems Engineering
(INCOSE)
The International Council on Systems Engineering (INCOSE) is an international professional society
for systems engineers whose mission is to foster
the definition, understanding, and practice of
world class systems engineering in industry,
academia, and government. INCOSE was formed in
1992 to develop, nurture, and enhance the
interdisciplinary approach and means to enable the
realization of successful systems. Since then,
INCOSE has grown dramatically. Today there are
over 5,000 member systems engineers, 50 chartered
chapters worldwide, and more than 40 Corporate
Advisory Board members from government, industry,
and academia.
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