Gliederung
des Hauptstudiums
Im Gegensatz zum Grundstudium, dessen Programm sehr stark
vorgegeben ist, bietet das Hauptstudium eine Vielzahl von Freiheiten,
was sowohl
die Inhalte als auch den Ablauf betrifft. Im Wesentlichen werden
im Hauptstudium ein Studiengang (z.B. Luft- und Raumfahrt) und
innerhalb
dieses Studiengangs
2 Module ausgewählt.
Eine allgemeingültige Musterlösung für die Studienplanung
gibt es daher nicht, es sollte jedoch für jeden möglich sein,
seinen eigenen Weg zu finden.
Von der Art der Fächer sind grundsätzlich Grundlagen- (3
Semesterwochenstunden), Vertiefungs- (3 Semesterwochenstunden) und
Ergänzungsfächer
(2 - 3 Semesterwochenstunden) zu unterscheiden.
Grundlagenfächer
Insgesamt werden sechs Grundlagenfächer
angeboten, aus denen drei Fächer auszuwählen sind:
> Wärmeübertragung
> Mechanik
> Fluidmechanik
> Modellbildung und Simulation
> Methoden der Produktentwicklung
> Methoden der Unternehmensführung
Pro Modul kann jeweils ein Grundlagenfach vorgeschrieben sein.
Grundlagenfächer, die nicht ausgewählt wurden, können
als Vertiefungs- und/oder Ergänzungsfächer anstelle von Fächern
der Vorschlagsliste eines Moduls gewählt werden.
Fachmodule (Module)
Als Studienvertiefungen wählt der Student zwei Module innerhalb
seines Studiengangs.
Ein Modul kann ein Grundlagenfach und maximal ein Vertiefungsfach
vorschreiben. Es besitzt jeweils eine Auswahlliste von Vertiefungs-
und Ergänzungsfächern
und Hochschulpraktika. Aus einem Modul müssen mindestens vier
Fächer und ein Praktikum gewählt werden. Insgesamt müssen
aus den zwei Modulen und dem Studiengangmodul siebzehn Fächer
(Vertiefungs- und Ergänzungsfächer) gewählt werden.
Diese müssen insgesamt mindestens 39 Semesterwochenstunden (SWS)
betragen. Fehlende SWS können durch Prüfungen in zusätzlich
belegten Fächern ausgeglichen werden.
Aus beiden Modulen müssen insgesamt vier Hochschulpraktika abgeleistet
werden.
Pro Modul hat jeder Studierende einen so genannten "Joker”,
d. h. in jedem der beiden Module darf ein Vertiefungsfach aus der
Liste der Vertiefungsfächer aller Module gewählt werden.
Die Festlegung der Module erfolgt mit der Anmeldung zu den einzelnen
Prüfungen. Ein Wechsel der Module ist auf Antrag möglich.
Der Antrag ist an den Hauptprüfungsausschuss zu richten. Bereits
angemeldete Prüfungen müssen erfolgreich abgelegt werden.
Wie man seine Vorlesungen und damit auch die Prüfungen selbst
zusammenstellt, wird in der Bedienungsanleitung beschrieben.
Das Studiengangmodul "Luft- und Raumfahrt" enthält
die studiengangspezifischen Fachvorlesungen, aus welchen verpflichtend
die Fächer Flugantriebe I, Flugmechanik I, Fluidmechanik II und
Leichtbau zu wählen sind.
In der Übersicht
über die Fachmodule finden
sich alle Fachmodule, welche für den Studiengang "Luft-
und Raumfahrt" zugelassen sind.
Beschreibung des Fachmoduls Raumfahrttechnik
Die Ziele des Fachmoduls Raumfahrttechnik besetehen darin, den Studenten
die Grundlagen der Raumfahrttechnik (z.B. Raumfahrtsysteme, Flug- und
Orbitmechanik)
zu vermitteln. Weiterführend wird in den Vorlesungen der Entwurf
von bemannten und unbemannten Raumfahrtprojekten sowie der Entwurf, Bau,
Test und Betrieb von Subsystemen behandelt. Um diese Ziele bzw. Problemstellungen
strukturiert bearbeiten zu können, werden den Studenten Methoden
und Werkzeuge zur Modellbildung und Lösung komplexer Problemstellungen
durch Systems Engineering vermittelt.
Die Fachmodule gliedern sich prinzipiell in Grundlagenfächer, Vertiefungsfächer,
Ergänzungsfächer und Praktika. Im Fachmodul Raumfahrttechnik
ist das Grundlagenfach Wärme- und Stoffübertragung enthalten
und damit verpflichtend vorgeschrieben. Im Bereich der Vertiefungsfächer
ist das Fach Raumfahrttechnik I verpflichtend vorgeschrieben, da es die
Grundlagen der Raumfahrttechnik vermittelt. Aus den anderen acht Vertiefungsfächern
kann frei gewählt werden, allerdings wird besonders die Wahl der
Fächer „Raumfahrttechnik II“ und „Systems Engineering“ empfohlen.
Des weiteren besteht die Möglichkeit, ein Fach frei aus der Liste
der Vertiefungsfächer zu wählen. Zu beachten ist, dass mindestens
vier Fächer und ein Praktikum aus dem Modul gewählt werden müssen,
damit das Modul als belegt gilt.
Die Liste der Ergänzungsfächer ist als Empfehlung zu verstehen.
Wichtig dabei ist: Obwohl aus formaltechnischen Gründen die Vorlesungen
Raumfahrtantriebe (Lehrstuhl für Flugantriebe), Aerodynamik von Raumfahrzeugen
(Fachgebiet Strömungsmechanik) und Raumflugmechanik I (Lehrstuhl
für Flugmechanik und Flugregelung) im Modul nur als Ergänzungsfächer
auftreten, empfehlen wir diese dringend!
Ebenfalls als Empfehlung sind die im Fachmodul Raumfahrttechnik aufgeführten
Praktika zu verstehen. Besonders empfohlen wird dabei das „Raumfahrttechnische
Praktikum“.
Als Ergänzung zu diesem Modul sind aus unserer Sicht, abgesehen
vom Studiengangmodul „Luft- und Raumfahrttechnik“, insbesondere
die Module „Leichtbau- und Funktionsstrukturen“, „Mechatronik“ und „Numerische
Simulation“ empfehlenswert.
Die Datei Fachmodul
Raumfahrttechnik enthält eine Zusammenfassung dieser Informationen.
Für weitere Informationen gibt es die
Fachstudienberatung am Lehrstuhl
für Raumfahrttechnik
Studienberater: Manuel Czech
Zimmer 2606 (Geb.
6, 2. Stock)
Zeit: Montag, 13-14h oder nach Vereinbarung
Telefon: (089) 289-16019
Fax: (089) 289-16004
Betreuung der Informatikstudenten im Nebenfach
Luft- und Raumfahrttechnik:
Markus Brandstätter
Zimmer 1607 (Geb.
6, 1. Stock)
Zeit: nach Vereinbarung
Telefon: (089) 289-16026
Fax: (089) 289-16004
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