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Grundstudium/Hauptstudium
Der Schwerpunkt der Lehre an der Fakultät für Maschinenwesen
liegt weiterhin auf den Diplomstudiengängen, welche im folgenden
näher erklärt werden. Möglich ist auch ein Bachelor- oder
Masterstudium.
Grundstudium
Das viersemestrige Grundstudium ist für alle Studenten gleich. Durch
eine zweiteilige Vorprüfung (VP) nach dem 2. und 4. Semester wird
dieser Abschnitt abgeschlossen.
Zur VP I kann sich jeder Student anmelden, der sich im zweiten Fachsemester
befindet. Diese Meldung kann durch eine schriftliche Anzeige beim Vorprüfungsausschuss
bis acht Tage vor Prüfungseröffnung zurückgenommen werden, die
VP I muss dann aber auf jeden Fall nach dem 3. Semester begonnen werden.
Für die VP II ist eine Anmeldung beim Prüfungsausschuss notwendig,
die aber, sofern sie im 4. Semester erfolgt, wiederum bis acht Tage vor Prüfungsbeginn
zurückgezogen werden kann. Um die VP II ablegen zu dürfen, müssen
> die VP I bestanden sein,
> mindestens sechs Wochen Industriepraktikum abgeleistet sein (was allerdings
sowieso schon zur Immatrikulation gefordert wird).
Folgende Studienleistungen müssen während des Grundstudiums
erfolgreich abgelegt worden sein:
> das Physikalische Praktikum,
> Experimentalphysik,
> Chemie für Ingenieure,
> Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure,
> Grundlagen der Entwicklung und Produktion,
> Maschinenzeichnen, und
> die Studienarbeiten aus den Fächern Informationstechnik und Maschinenelemente.
Wer will, kann die für diese Studienleistungen benötigten
Scheine auch früher erwerben, als im Studienplan vorgesehen ist.
So besteht beispielsweise die Möglichkeit, BWL schon im 1. Semester
zu hören und prüfen zu lassen, das physikalische Praktikum ebenfalls
vorzuziehen und/oder als Blockpraktikum in den Semesterferien zu absolvieren.
Hauptstudium
Im Gegensatz zum Grundstudium, dessen Programm sehr stark vorgegeben
ist, bietet das Hauptstudium eine Vielzahl von Freiheiten, was sowohl
die Inhalte als auch den Ablauf betrifft. Im Wesentlichen werden im Hauptstudium
ein Studiengang (z.B. Luft- und Raumfahrt) und innerhalb dieses Studiengangs
2 Module ausgewählt.
Eine allgemeingültige Musterlösung für die Studienplanung gibt
es daher nicht, es sollte jedoch für jeden möglich sein, seinen eigenen
Weg zu finden.
Von der Art der Fächer sind grundsätzlich Grundlagen- (3 Semesterwochenstunden),
Vertiefungs- (3 Semesterwochenstunden) und Ergänzungsfächer (2 -
3 Semesterwochenstunden) zu unterscheiden.
Grundlagenfächer
Insgesamt werden sechs Grundlagenfächer angeboten, aus denen drei Fächer
auszuwählen sind:
> Wärmeübertragung
> Mechanik
> Fluidmechanik
> Modellbildung und Simulation
> Methoden der Produktentwicklung
> Methoden der Unternehmensführung
Pro Modul kann jeweils ein Grundlagenfach vorgeschrieben sein.
Grundlagenfächer, die nicht ausgewählt wurden, können als Vertiefungs-
und/oder Ergänzungsfächer anstelle von Fächern der Vorschlagsliste
eines Moduls gewählt werden.
Fachmodule (Module)
Als Studienvertiefungen wählt der Student zwei Module innerhalb
seines Studiengangs.
Ein Modul kann ein Grundlagenfach und maximal ein Vertiefungsfach vorschreiben.
Es besitzt jeweils eine Auswahlliste von Vertiefungs- und Ergänzungsfächern
und Hochschulpraktika. Aus einem Modul müssen mindestens vier Fächer
und ein Praktikum gewählt werden. Insgesamt müssen aus den zwei Modulen
und dem Studiengangmodul siebzehn Fächer (Vertiefungs- und Ergänzungsfächer)
gewählt werden. Diese müssen insgesamt mindestens 39 Semesterwochenstunden
(SWS) betragen. Fehlende SWS können durch Prüfungen in zusätzlich
belegten Fächern ausgeglichen werden.
Aus beiden Modulen müssen insgesamt vier Hochschulpraktika abgeleistet
werden.
Pro Modul hat jeder Studierende einen so genannten “Joker”, d.
h. in jedem der beiden Module darf ein Vertiefungsfach aus der Liste der Vertiefungsfächer
aller Module gewählt werden.
Die Festlegung der Module erfolgt mit der Anmeldung zu den einzelnen Prüfungen.
Ein Wechsel der Module ist auf Antrag möglich. Der Antrag ist an den Hauptprüfungsausschuss
zu richten. Bereits angemeldete Prüfungen müssen erfolgreich abgelegt
werden.
Neben den Prüfungen müssen noch das restliche Industriepraktikum
abgeleistet und die zwei Semesterarbeiten geschrieben werden.
Bei weiteren Fragen zu den Fachmodulen oder den Semesterarbeiten hilft der Studienführer weiter.
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